Lothar Späth verleiht dem Hamburger Engineering-Unternehmen für sein herausragendes Innovationsmanagement das Gütesiegel „Top 100“

 

P3 digital services zum dritten Mal als Top-Innovator ausgezeichnet

Hamburg

Die P3 digital services GmbH gehört zu den 100 innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand. Das hat die aktuelle Untersuchung im Rahmen des bundesweiten, branchenübergreifenden Unternehmensvergleichs „Top 100“ ergeben. Der Mittelständler überzeugte bei der 17. Runde der renommierten Wirtschaftsinitiative mit einem maßgeschneiderten Innovationsmanagement. Lothar Späth, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg a. D., überreicht den Hanseaten diesen Freitagabend bei einem Festakt im Gästehaus Petersberg in Königswinter das begehrte „Top 100“-Gütesiegel.

Der Mentor der Mittelstandsinitiative würdigt damit die Verdienste von P3 in den Bereichen „Innovationsmarke-ting“, „Innovationsförderndes Top-Management“, „Innovationsklima“, „Innovative Prozesse und Organisation“ sowie „Innovationserfolg“. In den vier letztgenannten Bereichen schaffte das Unternehmen, das bereits zum dritten Mal in Folge zu den 100 innovativsten Mittelständlern zählt, sogar den Sprung in die Riege der besten zehn Teilnehmer. Zudem landete die Firma auch im Gesamtranking mit Platz sieben unter den Top Ten.

Bei der Ingenieurgesellschaft, die das Projektmanagement und die Koordination und Realisierung von globalen Projekten für die Luftfahrtindustrie, Automobilbranche sowie den Maschinen- und Schiffbau übernimmt und damit 2008 einen Umsatz von rund 29 Mio. Euro erzielte, befasst sich die Geschäftsführung zu etwa 60 % ihrer Arbeitszeit nur mit dem Thema Innovation.

Integration von Prozessen als Erfolgsmodell

Zudem bietet sie den insgesamt 200 Mitarbeitern die Möglichkeit, im kreativen Bereich ungewöhnliche Wege zu gehen, und hat dafür eine Change-Management-Ausbildung in die Mitarbeiterförderung integriert. Der Grund-gedanke dahinter lautet „Dynaxity“ – eine Kombination der Begriffe Dynamik und Komplexität. „In schwierigen Situationen, in denen sich die Firmen heutzutage immer öfter befinden, ist es wichtig, Turbulenzen richtig zu begegnen, zu managen und Reaktionsvarianten zu entwickeln. Dabei tragen wir insbesondere der Kommunika-tion und der Integrationsfähigkeit von Prozessen Rechnung. Das sind die Erfolgsfaktoren unseres Geschäftsmo-dells“, erläutert Geschäftsführer Dr. Stefan Siegler. Ein weiterer Erfolgsgarant für die innovative Organisation innerhalb der Firma ist die Verantwortlichkeit der Mitarbeiter für die einzelnen Projekte. So übertragen die Hamburger den Arbeitsgruppen einen maximalen Grad an Verantwortung, damit diese sich in die Entwicklungs-prozesse ihrer Kunden besser hineindenken können.

Auszeichnung stärkt Glaubwürdigkeit und schafft Vertrauen

Für die Ehrung musste das Engineeringunternehmen ein strenges zweistufiges Verfahren der Wirtschaftsuniver-sität Wien überstehen. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass die 100 Top-Innovatoren Herausforderungen kraftvoll angehen und so beispielsweise für die aktuelle wirtschaftliche Situation gut gerüstet sind. Innovation ist bei den meisten dieser Unternehmen Chefsache“, kommentiert der wissenschaftliche Leiter der Studie, Prof. Dr. Nikolaus Franke, die Analyse. So erwirtschaften die ausgezeichneten Unternehmen zwei Drittel ihres Umsatzes mit Innovationen und innovativen Verbesserungen der vergangenen drei Jahre – bei einer Vergleichsgruppe deutscher Mittelständler sind es gerade einmal 30 %. Zudem konnten die Top-Unternehmen durch Prozessinno-vationen ganze 12 % ihrer Kosten einsparen, „Durchschnittsmittelständler“ sparten lediglich 4 %. Die Folge: Unter den diesjährigen „Top 100“ finden sich 54 nationale Marktführer, 22 sind in ihrem Tätigkeitsfeld sogar weltweit die Nummer eins. Geschäftsführer Dr. Thomas Weingarten freut sich über den Erfolg: „Unsere Innova-tionskraft zählt jetzt erwiesenermaßen zum Besten, was der deutsche Mittelstand zu bieten hat. Das stärkt unsere Glaubwürdigkeit und schafft Vertrauen bei Mitarbeitern, Partnern und natürlich Kunden. Besser kann man Krisenzeiten wohl kaum begegnen.“ Insgesamt hatten in diesem Jahr 319 Unternehmen an „Top 100“ teil-genommen.

Mentor und Kooperationspartner

Mentor des Projekts ist Lothar Späth. Projektpartner sind die Bayern Innovativ Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH, die Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V., das RKW – Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e. V., der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) sowie der Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Medienpartner ist die Süd-deutsche Zeitung.

Wissenschaftliche Leitung

Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Dr. Nikolaus Franke, Professor für Entrepreneurship und Innovation an der Wirtschaftsuniversität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Entrepreneurship, Innovationsmanagement und Marketing. Er ist einer der weltweit führenden Experten für User-Innovation.

 

 

Kontakt P3

Claudia R. Wolf

Fon +49 (0)40 75 25 77 925

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