Interims- und Projektmanagement
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„Wir sind als Berater überzeugend, weil wir als Unternehmer denken – in bezug auf Zahlen und Menschen.“Björn SellschoppP3 Aviation |
Wenn ein Unternehmen in vier Jahren von 40 auf 240 Mitarbeiter wächst, muss das nicht mit nachhaltigem Erfolg einhergehen. Passen sich die organisatorischen Strukturen und die Systeme nicht fortwährend an, wird die Prozesslandschaft unübersichtlich und es kommt zu großen Effizienzverlusten. Im schlimmsten Fall werden Plan-, Zeit-, Kosten- und Qualitätsvorgaben des Kunden nicht mehr eingehalten.
Björn Sellschopp und sein Beraterteam von P3 wurden in dem beschriebenen Fall mit der Restrukturierung eines Unternehmens beauftragt. Es ging um ein Ingenieurbüro, dessen wichtigster Kunde mit der Beendigung der Partnerschaft drohte. „Die Lieferanten-Kunden-Beziehung war bereits bis ins Topmanagement eskaliert. Dabei ging es gar nicht mehr um technische Lösungen, sondern um persönliche Befindlichkeiten, die sich tief eingebrannt hatten.“
Ein Rezept für derartige Situationen gibt es nicht. Aber den P3-Beratern kam in dieser Ausgangslage ihre langjährige Erfahrung aus der Industrie und im Umgang mit Menschen zugute. Ohne Scheuklappen suchte Sellschopp das Gespräch mit den Menschen im Betrieb, prüfte Statistiken und Zahlen und analysierte so die Innen- und Außenverhältnisse: „Die Mitarbeiter des Büros waren zur Entscheidungslosigkeit verdammt. Das Machtzentrum lag alleine beim Geschäftsführer und wenigen, handverlesenen Personen.“
Die Verantwortung wurde nicht geteilt, es mangelte an Transparenz und an einer gemeinsamen Strategie für die darunter liegende Ebene. Der Kunde des Unternehmens begann die Verbindlichkeit in der Geschäftsbeziehung zu vermissen und das Verständnis für aktuelle und operative Probleme. Als dem Konzernvorstand klar wurde, was auf dem Spiel steht, setzte er die P3-Berater als technische Interimsgeschäftsführer ein.
„Ab diesem Zeitpunkt konnten wir alle Maßnahmen für eine Restrukturierung ergreifen“, erinnert Sellschopp heute. Eine neue Aufbauorganisation wurde entwickelt – diesmal mit den entsprechenden Verantwortungen – und es gab eine neue Kostenstellenstruktur. Gemeinsam mit dem Unternehmen haben die P3-Berater neue interne Prozesse beschrieben und daraufhin die Toollandschaft angepasst. Nach knapp sieben Monaten konnte ein neuer Geschäftsführer die Gesamtprojektleitung übernehmen. Sellschopp: „Und der Kunde des Unternehmens hatte es wieder mit einem zuverlässigen Partner zu tun.“
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