Komplexe Entwicklung transparent gemacht
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„Jeder weiß, was der andere von ihm erwartet. Das ist das Ergebnis unseres Process Guides.“Michael LadiP3 Aviation |
„Manchmal wundere ich mich schon darüber, dass überhaupt ein Flugzeug abhebt.“ Michael Ladi fehlt nicht das Verständnis für aerodynamische Gesetze, sondern für die oft mangelnde Vernetzung von Prozessen im Flugzeugbau. Der P3-Berater hat bspw. den generischen Entwicklungsprozess für ein System erarbeitet und in einem „Design Process Guide“ dargestellt. Das Beispiel macht Schule: Beim Kunden gilt der Process Guide seither als Muster für weitere komplexe Prozesse.
Ladi und seine Kollegen werden von Herstellern beauftragt, die Entwicklungsschritte abzustimmen und den Fortschritt reifegradbasiert unter Qualitätsaspekten und einer Kunden-Lieferanten-Sicht messbar zu machen. Langfristig wünschen Kunden ein permanentes Prozessmanagement, in dem bestehende Prozesse analysiert, optimiert und allgemein zugänglich werden.
„Beginnen tun wir in der Regel mit einem Workshop, in dem alle Beteiligten den Prozess grob skizzieren.“ Neu ist, dass nicht in Abteilungen ‚gedacht’ wird, sondern in thematischen Komplexen: Aerodynamik, Kinematik, Fertigung, Flügel usw. Es werden grundsätzliche Absprachen über Deliverables am Ende eines Prozessabschnittes zwischen den Entwicklungsbereichen getroffen. Jeder soll wissen, was wer wann in welcher Qualität abzuliefern hat – Quality Gates werden definiert. Die P3-Berater können durch dieses Vorgehen Schwächen identifizieren und mit den Ingenieuren der Kunden Verbesserungen ausarbeiten.
Ein fertiger Process Guide besteht aus einer detaillierten Prozessmatrix, die die Main Deliverables der einzelnen Themen darstellt, einem Prozessnetzplan mit begleitender Dokumentation und einem Quality Gate-Katalog, in dem beispielsweise Messkriterien und eine Reifegradübersicht enthalten sind. Risiken und Störungen durch unklare Erwartungen, Ergebnisse und Zeitvorstellungen können frühzeitig benannt und minimiert, vielleicht sogar vermieden werden. Der Prozessstatus ist jederzeit abrufbar und neue Fachprozesse können problemlos integriert werden.
Das Wissen um die Prozesse ist grundsätzlich vorhanden, resümiert Projektleiter Ladi: „Sonst hätte nie ein Flugzeug abgehoben! Aber dieses Wissen ist oft nicht vernetzt, es gibt keinen übergreifenden Prozess. Somit wird jedes Projekt immer komplett neu aufgeplant. Die Grundlage fehlt, und so kommt es im Projektverlauf immer wieder zu Störungen. Dem begegnen wir mit unserer Beratung und Resultaten wie dem „Design Process Guide“.“
Aktuelles
- P3 Studie belegt Verbesserungspotentiale durch Konfigurationsmanagement
- Treffen Sie uns auf der Aircraft Interiors Expo 2010 vom 18. – 20. Mai in Hamburg
- P3 opens in the UK
- Treffen Sie P3 auf der JEC Composite Show 2010 in Paris
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