Lokalisierung der Batterie-Wertschöpfung in Europa

Wie stark ist die angekündigte politische Unterstützung?

Europa nimmt eine strategische Position in der Batteriewertschöpfungskette ein, getrieben von einem starken Erbe in der Automobilbranche und einem verstärkten Fokus auf Nachhaltigkeit und der Reduktion von CO2-Emissionen. Um die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Marktes sowie die Resilienz der Wertschöpfungsketten vor dem Hintergrund massiver Anreizsysteme wie dem Inflation Reduction Act in den USA sicherzustellen, arbeitet die EU aktiv an Maßnahmen zur Stärkung des Europäischen Ökosystems für Zukunftstechnologien. Zu diesem Zweck wurde kürzlich der „Critical Raw Materials Act“ vom EU-Parlament verabschiedet – der „Net Zero Industry Act“ soll in Kürze folgen. Ziel von beiden ist die Förderung der lokalen Batterie- und Materialindustrie sowie die Sicherung der Rohstoffversorgung für die Elektrifizierung des Verkehrs- und Energiesektors.

Unser Whitepaper analysiert beide Gesetze mit besonderem Augenmerk auf ihren potenziellen Auswirkungen für die europäische Batterieindustrie. Dazu werden insbesondere die für 2030 formulierten Produktionskapazitätsziele für Kathoden- und Anodenaktivmaterialien sowie die Batterie(zell)produktion hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit und Synchronisation mit den in den Regularien angedachten Zielwerten bewertet. Des Weiteren werden Extraktions- (Bergbau), Raffinations- und Recyclingkapazitäten für die Kernmaterialien kritisch analysiert um daraus ableiten zu können, inwiefern Europa die selbst gesetzten Ziele bzgl. der Eigenversorgung mit kritischen Rohstoffen erfüllen kann.

Abschließend erfolgt eine grundlegende Bewertung der beiden Regularien sowie ihres Einflusses auf den Hochlauf der europäischen Batterieindustrie. Dazu werden Stärken und Schwächen aufgelistet und weitere Diskussionspunkte sowie noch nicht adressierte Punkte bzw. offene Handlungsfelder aufgezeigt.

Lade das gesamte Dokument in englischer Sprache hier herunter:

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Autoren

Jochen Di Vincenzo

Ferdinand Ferstl

Markus Hackmann

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Simon Jung

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Wie stark ist die angekündigte politische Unterstützung?

Europa nimmt eine strategische Position in der Batteriewertschöpfungskette ein, getrieben von einem starken Erbe in der Automobilbranche und einem verstärkten Fokus auf Nachhaltigkeit und der Reduktion von CO2-Emissionen. Um die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Marktes sowie die Resilienz der Wertschöpfungsketten vor dem Hintergrund massiver Anreizsysteme wie dem Inflation Reduction Act in den USA sicherzustellen, arbeitet die EU aktiv an Maßnahmen zur Stärkung des Europäischen Ökosystems für Zukunftstechnologien. Zu diesem Zweck wurde kürzlich der „Critical Raw Materials Act“ vom EU-Parlament verabschiedet – der „Net Zero Industry Act“ soll in Kürze folgen. Ziel von beiden ist die Förderung der lokalen Batterie- und Materialindustrie sowie die Sicherung der Rohstoffversorgung für die Elektrifizierung des Verkehrs- und Energiesektors.

Unser Whitepaper analysiert beide Gesetze mit besonderem Augenmerk auf ihren potenziellen Auswirkungen für die europäische Batterieindustrie. Dazu werden insbesondere die für 2030 formulierten Produktionskapazitätsziele für Kathoden- und Anodenaktivmaterialien sowie die Batterie(zell)produktion hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit und Synchronisation mit den in den Regularien angedachten Zielwerten bewertet. Des Weiteren werden Extraktions- (Bergbau), Raffinations- und Recyclingkapazitäten für die Kernmaterialien kritisch analysiert um daraus ableiten zu können, inwiefern Europa die selbst gesetzten Ziele bzgl. der Eigenversorgung mit kritischen Rohstoffen erfüllen kann.

Abschließend erfolgt eine grundlegende Bewertung der beiden Regularien sowie ihres Einflusses auf den Hochlauf der europäischen Batterieindustrie. Dazu werden Stärken und Schwächen aufgelistet und weitere Diskussionspunkte sowie noch nicht adressierte Punkte bzw. offene Handlungsfelder aufgezeigt.

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Localized battery value chains in europe