Die humanoide Hardware-Wertschöpfungskette

Kann die europäische Fertigungsindustrie den humanoiden Schwung nutzen?

Der Strukturwandel in der Fertigungsindustrie, insbesondere im Automobilsektor, beschleunigt die Suche nach neuen Wachstumschancen. Humanoide Robotik gewinnt als Zukunftsmarkt an strategischer Relevanz, da sie eng mit etablierten Kompetenzen in Automatisierung, Mechatronik und industrieller Fertigung verknüpft ist. Ein frühzeitiges Engagement in der humanoiden Hardware-Wertschöpfungskette bietet europäischen Herstellern eine konkrete Möglichkeit, in diesem aufstrebenden Bereich Wert zu schöpfen. Marktprognosen deuten auf ein erhebliches Wachstumspotenzial hin. Der globale Markt für humanoide Robotik soll bis 2030 ein Volumen von rund 30 Milliarden USD erreichen. Langfristige Szenarien projizieren bis 2050 einen weltweiten Bestand von mehreren hundert Millionen humanoider Roboter. Diese Entwicklungen unterstreichen die Relevanz eines frühzeitigen Engagements mit der zugrundeliegenden Wertschöpfungskette.

Dieses Whitepaper analysiert die Rolle von Hardware im Kontext der Industrialisierung humanoider Roboter. Trotz der Fortschritte in der künstlichen Intelligenz werden wirtschaftliche Tragfähigkeit, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit humanoider Systeme maßgeblich durch Hardwarekomponenten bestimmt. Derzeit fehlen standardisierte Hardwarearchitekturen, und Schlüsselkomponenten wie Aktoren, Getriebe, Batterien und Sensoren erfüllen industrielle Anforderungen hinsichtlich Robustheit, Lebensdauer und Kostenstruktur nur teilweise.

Um diese Herausforderungen zu quantifizieren, kombiniert die Studie eine mehrschichtige Analyse humanoider Hardwarearchitekturen mit einem Bottom-up-Kostenmodell. Die daraus resultierenden Kostenszenarien, zusammengefasst in Abbildung 1, ermöglichen einen strukturierten Vergleich von Niedrig-, Mittel- und Hochkosten-Konfigurationen humanoider Systeme und veranschaulichen, wie unterschiedliche Hardwareentscheidungen die Gesamtsystemkosten beeinflussen. Die Analyse hebt jene Hardwarekomponenten hervor, die den Gesamtaufwand dominieren und zentrale Herausforderungen für eine kosteneffiziente Skalierung darstellen – insbesondere bei humanoiden Systemen für den kontinuierlichen Industriebetrieb.

Für europäische Hersteller stellt dies eine konkrete strategische Chance dar. Die für humanoide Hardware erforderlichen Fähigkeiten – darunter Präzisionsmechatronik, fortschrittliche Fertigung und Systemintegration – decken sich eng mit den etablierten Stärken europäischer Automobilzulieferer und Maschinenbauunternehmen. Die Erschließung von Wertschöpfungspotenzial in diesem aufstrebenden Markt wird von einem gezielten Engagement bei der Entwicklung und Industrialisierung kosten- und leistungsrelevanter Hardwarekomponenten abhängen – verbunden mit einer frühzeitigen und engen Zusammenarbeit mit humanoiden OEMs.

Laden Sie hier das vollständige Whitepaper mit allen Insights kostenlos herunter:

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Ansprechpartner P3

Jannes Moehlenkamp

Thomas Ertener

Marco Dargel

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Kann die europäische Fertigungsindustrie den humanoiden Schwung nutzen?

Der Strukturwandel in der Fertigungsindustrie, insbesondere im Automobilsektor, beschleunigt die Suche nach neuen Wachstumschancen. Humanoide Robotik gewinnt als Zukunftsmarkt an strategischer Relevanz, da sie eng mit etablierten Kompetenzen in Automatisierung, Mechatronik und industrieller Fertigung verknüpft ist. Ein frühzeitiges Engagement in der humanoiden Hardware-Wertschöpfungskette bietet europäischen Herstellern eine konkrete Möglichkeit, in diesem aufstrebenden Bereich Wert zu schöpfen. Marktprognosen deuten auf ein erhebliches Wachstumspotenzial hin. Der globale Markt für humanoide Robotik soll bis 2030 ein Volumen von rund 30 Milliarden USD erreichen. Langfristige Szenarien projizieren bis 2050 einen weltweiten Bestand von mehreren hundert Millionen humanoider Roboter. Diese Entwicklungen unterstreichen die Relevanz eines frühzeitigen Engagements mit der zugrundeliegenden Wertschöpfungskette.

Dieses Whitepaper analysiert die Rolle von Hardware im Kontext der Industrialisierung humanoider Roboter. Trotz der Fortschritte in der künstlichen Intelligenz werden wirtschaftliche Tragfähigkeit, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit humanoider Systeme maßgeblich durch Hardwarekomponenten bestimmt. Derzeit fehlen standardisierte Hardwarearchitekturen, und Schlüsselkomponenten wie Aktoren, Getriebe, Batterien und Sensoren erfüllen industrielle Anforderungen hinsichtlich Robustheit, Lebensdauer und Kostenstruktur nur teilweise.

Um diese Herausforderungen zu quantifizieren, kombiniert die Studie eine mehrschichtige Analyse humanoider Hardwarearchitekturen mit einem Bottom-up-Kostenmodell. Die daraus resultierenden Kostenszenarien, zusammengefasst in Abbildung 1, ermöglichen einen strukturierten Vergleich von Niedrig-, Mittel- und Hochkosten-Konfigurationen humanoider Systeme und veranschaulichen, wie unterschiedliche Hardwareentscheidungen die Gesamtsystemkosten beeinflussen. Die Analyse hebt jene Hardwarekomponenten hervor, die den Gesamtaufwand dominieren und zentrale Herausforderungen für eine kosteneffiziente Skalierung darstellen – insbesondere bei humanoiden Systemen für den kontinuierlichen Industriebetrieb.

Für europäische Hersteller stellt dies eine konkrete strategische Chance dar. Die für humanoide Hardware erforderlichen Fähigkeiten – darunter Präzisionsmechatronik, fortschrittliche Fertigung und Systemintegration – decken sich eng mit den etablierten Stärken europäischer Automobilzulieferer und Maschinenbauunternehmen. Die Erschließung von Wertschöpfungspotenzial in diesem aufstrebenden Markt wird von einem gezielten Engagement bei der Entwicklung und Industrialisierung kosten- und leistungsrelevanter Hardwarekomponenten abhängen – verbunden mit einer frühzeitigen und engen Zusammenarbeit mit humanoiden OEMs.

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